
Die als Jahrgangsjüngere angetretenen VfL Mädels krönen ihre tolle Saisonleistung und bringen die VfL Juniorinnenabteilung mit einem weiteren Titel in der „Medaillenstatistik" deutlich nach vorn.
Der Start der Grünen von den Sülzwiesen in der Gruppenphase war ernüchternd. Ein torloses Unentschieden gegen die Regionszweiten aus Altenmedingen, die das Ganze sehr defensiv angingen. Ein knapper Sieg gegen Westenholz (ROW), ...
nachdem zuvor erneut drückend überlegen gespielt wurde und erst eine Einzelleistung von der Mittellinie durch Lina Steinmeier den Erfolg brachte. Der klare Spielverlust gegen Schneverdingen (späterer Bez.-Meister), die nach einem verlorenen Spiel und einem Unentschieden gegen die jungen VfL Damen so richtig in Schwung kamen. Nach langer Führung gegen die FG Wohlde (CE), glichen diese glücklich aus. Der Sprung ins Halbfinale gelang dem VfL durch ein kurioses Tor kurz vor Spielende durch Zoena Simba. Ihr mit wenig Geschwindigkeit gezirkelter, aber leicht springender Ball überlistete die zuvor grandios haltende Keeperin aus Wohlde.
Im Halbfinale traf man auf Mulsum/Kutenholz (STD), bekannt aus dem 11er Bezirkspokal. Chancen hüben wie drüben, Aluminiumtreffer eingeschlossen, aber keine Tore. Das Neunmeterschießen entschied der VfL dann glatt für sich. Zwei -mit allem Risiko geschossene- und unhaltbar versenkte Neuner (keine Poldi-Dinger!), zunächst durch Wiebke Feddern, dann durch Julia Schneider. Und zwei von Keeperin Inken Müller gehaltene Mulsumer „Knaller"; einen aus dem Eck gefischt, beim anderen die Schützin verwirrt und nach vorherigem Bewegen einfach mittig stehengeblieben und geblockt.
Derweil hatte Jahn Schneverdingen im parallel gespielten anderen Halbfinale nach frühem Rückstand gegen RW Cuxhaven (CUX) das Spiel gedreht und souverän für sich entschieden.
Das Finale konnten die jungen Damen aus Schneverdingen - den VfL-Mädels an Kraft und Körpergröße durchgehend überlegen- mit 2 : 0 für sich entscheiden.
Die Mädels der Eintracht Lüneburg (da Gastgeber als zweite Lüneburger Mannschaft im Turnier) konnten sich nicht für die Finalspiele qualifizieren.
Lob ist den vier jungen Schiedsrichtern (A/B) auszusprechen, die aufmerksam, konsequent und -vor allen Dingen- mit souveränem Auftreten die Spiele leiteten. Eine mehr als solide Leistung nach den Erfahrungen bei den BZM der D-Juniorinnen als Jüngst-Schiedsrichter mit der besonderen Situation einer solchen Großveranstaltung teilweise total überfordert waren.
Dank gilt den unermüdlichen Organisatoren und Helfern der Eintracht Lüneburg, die auf fremdem Platz bei der LSV eine sehr gute Organisation und Bewirtung auf die Beine gestellt hatten, da das eigene Gelände an der Hasenburg wegen einer anstehenden Großveranstaltung (St. Pauli-Spiel im Juli) leider gesperrt worden war.
Zum siegreichem Team gehörten: Wiebke Feddern, Leonie Braasch (nicht af dem Foto), Tabea Gräf, Amelie Hess, Friederike Ihle, Alina Kirpa, Emily März, Inken Müller, Marie Oelkers, Sybell Rifatovic, Julia Schneider, Zoena Simba, Lina Steinmeier
Beitrag von: edfeddern |